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Anschlussbeschreibung Cisco Unified Communication Manager über FTP/SFTP

Stand: 06.11.2019



Vorwort

Die Telefonanlage Cisco Unified Communication Manager (CUCM) bietet den Abruf von Gesprächsinformationen und Gebührendaten zur Übermittlung an AlwinPro / UC-Analytics an. Der Datenaustausch erfolgt ausschließlich über FTP/SFTP wobei AlwinPro / UC-Analytics als FTP/SFTP Server dient. Die Bereitstellung der CDRs wird vom CUCM gesteuert.
Das vorliegende Dokument beschreibt die Datenabholung über eine LAN-Verbindung vom CUCM Server. Dazu werden AlwinPro- / UC-Analytics-Server und TK-Anlage am LAN angeschlossen und müssen sich über das gewählte Protokoll (FTP/SFTP) erreichen können.
Vor einer Übertragung müssen die Telefonanlage und AlwinPro / UC-Analytics vorbereitet werden. Dazu ist es notwendig Einstellungen vorzunehmen, welche den CUCM veranlassen, die Gesprächsinformationen (CDR) in ein definiertes Verzeichnis auf dem aurenz Server auszugeben. Auch AlwinPro / UC-Analytics muss vorbereitet werden um die entsprechenden Daten entgegenzunehmen und verarbeiten zu können.

Die in diesem Dokument beschriebenen Konfigurationsmasken und Funktionen beziehen sich auf den CUCM ab der Version 9.0

Einstellung des Cisco Unified Communication Managers

Bitte beachten!
Die Einstellungen für die FTP/SFTP Dateiübertragung (CDR) können nur durchgeführt werden wenn die AlwinPro Datenaufnahme mit dem FTP /SFTP Server läuft und über das Netzwerk erreichbar ist. Installieren Sie gegebenenfalls erst den AlwinPro Server (siehe Kapitel 3 und 4)

Anmeldung als Administrator

Verbinden Sie sich per Browser (z. B. MS Internetexplorer) mit dem Cisco Unified Communication Manager (hier z.B. https://10.0.1.29).
Starten Sie über den Link Cisco Unified Communication Manager die Konfigurationsoberfläche.


Es erscheint das Log-on Fenster für die Konfiguration des Cisco Unified Communication Managers.
Tragen Sie hier die Zugangsdaten für den Cisco Unified Communication Manager ein und bestätigen Sie die Eingabe mit Login.

Konfiguration des Cisco Unified Communication Managers

über System → Service Parameters wird die CDR Protokollierung im CUCM gestartet.


Wählen Sie den entsprechenden Cisco Unified Communication Manager und den Service aus (hier „Cisco CallManager (Active)").


Setzen von CDR Parameter

Auf allen CallManagern im Cluster (Publisher und Subscriber(n)) müssen die folgenden Einstellungen getroffen werden:

  • „CdrEnabled" auf True
  • Wenn Nulldauergespräche (nicht zustande gekommene Gespräche) gespeichert werden sollen (zwingend für UC-Analytics), muss zusätzlich das Flag "CDR Log Calls With Zero Duration Flag" auf True gesetzt werden


  • "Show Line Group Member DN in finalCalledPartyNumber CDR Field" auf True
  • "Show Line Group Member Non Masked DN in finalCalledPartyNumber CDR Field" auf True


Klicken Sie auf Save, um die Änderungen zu übernehmen.

Intervall der CDR File Erstellung

Über System → Enterprise Parameters wird festgelegt wie oft die CDR Datei erstellt und verschickt wird.
Der Eintrag „CDR File Time Interval" zeigt den Intervall der File Erstellung in Minuten an. Eine Umstellung kann sinnvoll sein um die Anzahl der Dateien die an den AlwinPro gesendet werden zu verringern.

Klicken Sie auf Save, um die Änderungen zu übernehmen.

Festlegung des FTP- bzw. SFTP Client

Über die Navigation rechts oben zur "Cisco Unified Serviceability" wechseln und mit „Go" bestätigen.

Im Menü "Tools" → "CDR Management" aufrufen.
In den General Parameters stehen die Größe des Speicherplatzes, sowie die max. Anzahl von Tagen, die die Dateien gespeichert bleiben (Speicherplatz hat Vorrang vor Tagen). 



Die Parameter können durch Anklicken verändert werden. Änderungen werden mit Update bestätigt.


In den "Billing Application Server Parameters" stehen die FTP- bzw. SFTP-Server, an welche die Dateien vom CCM FTP Client verschickt werden. Neue FTP/SFTP Server können durch „Add new" hinzugefügt oder über Doppelklick auf die IP Adresse (Link) verändert werden.

Bitte beachten!
Die Einstellungen für die FTP/SFTP Dateiübertragung (CDR) können nur durchgeführt werden wenn die AlwinPro Datenaufnahme mit dem FTP /SFTP Server läuft und über das Netzwerk erreichbar ist. Installieren Sie gegebenenfalls erst den AlwinPro Server. 
Folgende Einstellungen sind gefordert:

  • HostName/IPAdresse: der Rechner mit der AlwinPro Datenaufnahme. Die IP Adresse muss über FTP/SFTP durch das Netzwerk erreichbar sein
  • UserName: der Name der in AlwinPro im FTP Server eingetragen wird (Default: aurenz)
  • Paswort: das Passwort das in AlwinPro im FTP Server eingetragen wird (Default: cisco)
  • Protocol: FTP oder SFTP, so wie es in AlwinPro im FTP Server eingetragen wird (Default: FTP)
  • DirecotryPath: Zielverzeichnis auf AlwinPro Server (Defaulteintrag: /CallManager/) Das Verzeichnis liegt im AlwinPro Installationsverzeichnis unter FTP (z.B.:\Programme\Aurenz\AlwinPro\FTP\CallManager). Hierhin werden die Dateien vom Cisco Unified Communication Manager geschrieben. Der Eintrag beginnt mit einem „/" und endet mit einem „/" 

Die Einträge werden mit Add bzw. Update übernommen



Einrichten der Dienst/Privat- Kennzeichnung

Möchten Sie in AlwinPro/Anna4 eine Unterscheidung nach Dienst/Privatgesprächen vornehmen, sehen Sie in den folgenden Abbildungen wie außer der Amtsanlassung an Hand der Ziffer 0 für Dienstgespräche, die Amtsanlassung mit Hilfe der Ziffern 9 für Privatgespräche konfiguriert werden könnte.

Einstellungen der Route Patterns

Zur Festlegung von Route Patterns muss über die Navigation zur Cisco Unified CM Administration gewechselt werden. Bestätigen mit go

Unter Call Routing -> Route/Hunt -> Route Pattern können die Anlassungen konfiguriert werden. Die Route Pattern müssen auf eine RouteList verweisen (hier RL external PSTN)

In der Route Pattern Konfiguration müssen nur die unten angezeigten Einstellungen vorgenommen werden. Das Feld „Discard Digits" muß auf jeden Fall auf „None" gesetzt werden, da ansonsten die Information über die private Amtsanlassung „9" vom Cisco Unified Communication Manager an dieser Stelle abgeschnitten wird.




Speichern Sie die Einstellungen mit „Save".

Route List Konfiguration

  • Wählen Sie die Befehlsfolge Call Routing  Route/Hunt  Route List.
  • Wählen Sie die entsprechende Route List aus und öffnen Sie die Route List Details.



Laut Cisco wird alles was an Nummern bis zur Route List übertragen wird in die Datenbank und damit in die CDRs übernommen. Erst danach ist es ggf. sinnvoll die Rufnummer zu modifizieren. Aus diesem Grund sollte auch erst hier das Feld „Discard Digits" auf „PreDot" gesetzt, d.h. alle Ziffern nach dem Punkt werden hier verworfen.

Anschaltung von UC-Analytics über FTP/SFTP

Installation der Software UC-Analytics, AlwinPro UC-Edition

  • Für Standardinstallationen können die Default Einstellungen des Installationsassistenten übernommen werden. Folgen Sie den Anweisungen des Assistenten.
  • Die Installation kann über die Installation CD mit setup.exe gestartet werden falls die Installationsroutine nicht automatisch nach einlegen der CD startet.

Starten Sie das Setup und folgen Sie den angezeigten Hinweisen der Installationsroutine. Nach der Installation werden sie gefragt ob Sie die Anbindung an die Telefonanlage sofort oder später installieren möchten, wählen sie „Jetzt installieren" und führen sie die folgenden Schritte aus. (alle Einstellungen lasen sich später auch noch über die Konfigurationsoberfläche abändern oder ergänzen)

Auswahl der Telefonanlage

Bei der Auswahl der Telefonanlage wählen Sie „Cisco", „Unified Communication Manager" und „Anbindung über FTP/SFTP" aus.


Einstellen der Parameter

Geben Sie dem Cisco Unified Communication Managers eine aussagekräftige Bezeichnung und tragen Sie die Vorwahl des Standortes ein.


Im nächsten Fenster können sie die vorliegende Anschlussbeschreibung öffnen.


Die Kennung zur Amtsanlassung sowie die Kennung zur privaten Amtsanlassung sind als nächstes einzutragen. Zum Schluss ist die maximale Länge der internen Nebenstellen anzugeben.

Nach dieser Einstellung starten die verschiedenen Programmteile automatisch.


Bitte Beachten
Weitere wichtige Einstellungen zur Anbindung an Cisco Unified Communication Manager erfolgen über die Konfigurationsoberfläche wie im folgenden Kapitel beschrieben.

Einstellen der Datenaufnahme über die Konfigurationsoberfläche

Starten sie die Datenaufnahme und loggen sie sich ein. Über den Menüpunkt „Telefonanlage" → „Einstellen" legen Sie das genutzte Telefonsystem fest. Sofern dies nicht bereits während der Installation von AlwinPro geschehen ist, wählen Sie auf der linken Seite „Neu" und führen die im Kapitel 3.2 und 3.3 beschrieben Schritte durch. Ansonsten wählen Sie in der linken Auswahlbox z.B. „ Cisco Unified Communication Manager" aus.

Registerkarte Allgemein

Hier können die allgemeinen Anlageneinstellungen vorgenommen werden wie Datenaufnahme, Standort und Nummer für die Amtsanlassung.

Registerkarte Telefonanlage (Allgemein)

Falls Gateways an anderen Standorten als die Hauptanlage installiert sind müssen diese hier manuell eingetragen werden (Vernetzungsversion erforderlich) Hierfür müssen vom Anwender unter „Neu" weitere Telefonanlagen angelegt und mit den entsprechenden Vorwahlen und IP Adressen oder Adressbereichen versehen werden.


Bitte Beachten
Die Einstellungen des genutzten Netzanbieters erfolgt in der AlwinPro Auswertung unter Datei / Programm einrichten / Netzanbieter. Weiterführende Beschreibungen finden Sie im Handbuch von AlwinPro/Anna4.

Registerkarte Telefonanlage (Amtszugang)

Die Kennung für die Amtsanlassung Dienst ist per Default auf 0 gesetzt. Ist eine andere Amtskennung im CUCM vorgegeben muss diese hier eingetragen werden.
Zusätzlich können hier die Kennungen für Amt-Privat, Amt-Sonder (Zusatzmodul), Amt-Projekt und Amt-PIN eingetragen werden.

Registerkarte Zeitfenster

Hier können Sie eintragen wie oft die Daten aus dem angegebenen Verzeichnis (siehe Kapitel 4.7 „Verzeichnis scannen") gescannt werden.

Registerkarte FTP/SFTP

Das Übertragungsverfahren der CDR Daten hat sich ab der Version 5.0 des Cisco Unified Communication Managers grundsätzlich geändert. Die Daten werden nicht länger abgeholt sondern werden vom Cisco Unified Communication Manager über FTP oder SFTP an den AlwinPro Server übermittelt. Auf dem AlwinPro Server ist zu diesem Zweck ein FTP/SFTP Server installiert (Datenaufnahme muss gestartet sein). Der FTP/SFTP Server kann hier eingerichtet werden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit ein Feld für die Verrechnungsnummer (z.B. Client Matter Code) zu definieren. Die Verrechnungsnummer kann auch als PIN Nummer in AlwinPro verwendet werden.



In der Maske für den FTP/SFTP Server werden folgende Punkte eingestellt:

  • unter Server-IP kann eine bestimmte oder Alle IP Adressen ausgewählt werden.
  • Die IP Adresse entspricht der IP Adresse des AlwinPro Servers
  • Die Port Nummer über die die Daten übertragen werden sollen
  • Login und Kennwort zum Zugriff auf den FTP/SFTP Server. Die Daten werden für die Einstellungen im Cisco Unified Communication Manager benötigt. (Default Login Name: aurenz, Passwort: cisco)
  • Bei SFTP wird zusätzlich noch die Angabe des Private-Key benötigt. Falls noch kein Key vorhanden ist kann ein Key erzeugt werden. (Der Key kann auch mit Hilfe eines Drittanbieter Tools erstellt werden.)
  • Der Key wird mit „Aus Datei laden" aktiviert.



Zur Private-Key Erstellung geben Sie die Ausgabedatei an und drücken dann „PrivateKey erzeugen".
Nach Fertigstellung wird der „Fingerprint" angezeigt.

Registerkarte Voice-Mail

Hier können eine oder auch mehrere Kennungen für VoiceMail Durchwahlen eingetragen werden

Registerkarte Verzeichnis scannen

Hier wird das Verzeichnis angegeben aus dem der AlwinPro die CDR Daten des Cisco Unified Communication Managers ausliest. Der Pfad entspricht den Einstellungen im Cisco Unified Communication Manager und liegt immer im AlwinPro/Anna4 Installationsverzeichnis unter FTP. (z.B. C:\Program Files\Aurenz\TwoInOne\FTP\CallManager). Zusätzlich lässt sich hier ein Sicherungsverzeichnis für die Original CDR Dateien (Cisco Rohdaten) und eine Maximale Speicherdauer für diese Sicherungsdateien einrichten. (Default 1 Monat)

Registerkarte Extra

Über die Registerkarte Extra kann die Erkennung von internen Gesprächen auf 2 Varianten eingerichtet werden. Standardmäßig ist Variante 1 eingestellt mit der die internen Gespräche anhand der Nebenstellelänge herausgefunden wird. (Default Einstellung 4). Alternativ kann die Erkennung anhand der Gateway IP Adressen erfolgen. Es müssen alle Gateway IP Adressen eingetragen werden die Gespräche an das öffentliche Netz (PSTN) weitergeben.
Bitte Beachten
Werden die Nebenstellen vom CUCM im E164 Format protokolliert, so muss die Einstellung Erkennung anhand der Gateway IP Adresse gewählt werden!

Registerkarte Partition

So genannte 'Partitions' erlauben es dem Cisco Unified Communication Manager, Rufnummernpläne mit denselben Nebenstellen-Nummern zu verwalten, indem jeder Rufnummernplan in einer eigenen Partition erfasst wird; Nebenstellen mit der gleichen Durchwahl können damit unterschieden und eindeutig zugeordnet werden.

Registerkarte „Nebenstellen"(Optional)

Option zur Einstellung welche Nebenstellen zur Gesprächsverarbeitung herangezogen werden sollen.

Registerkarte Faxnebenstelle (optional)

Bei Nutzung der der Option Faxnebenstellen wird hier der/die Präfix(e) der Faxboxen eingetragen.

Beispiel: Nebenstelle Müller = 115 / Faxbox Müller = 98115

Test der Installation

Starten Sie die UC-Analytics Datenaufnahme und öffnen Sie über den Menüpunkt Telefonanlagen/Übersicht das Datenquellenübersichtsfenster. Markieren Sie Ihre Telefonanlage und wählen Sie nun den Menüpunkt Telefonanlagen/Datensatzmonitor. Führen Sie einige Testgespräche über den Cisco Unified Communication Manager. Klicken Sie in das Fenster Datenquellenübersicht, um dieses Fenster zum aktiven Fenster zu machen und wählen Sie jetzt den Menüpunkt Telefonanlagen/Verbinden. Die UC-Analytics verarbeitet jetzt die verfügbaren Gesprächsdaten. Sie können die Verarbeitung mittels der beiden Monitorfenster überprüfen. Im Fenster Übersichtsmonitor wird die Übertragung der Daten angezeigt und im Fenster Datensatzmonitor deren Interpretation.
Der Datensatzmonitor sollte nach Abschluss der Tests geschlossen werden.

Einstellungen für den XML Dienst

Übersicht

Über den CiscoXML Service sind folgende Aktionen möglich:

  1. Gespräch über eine PIN Nummer von einem beliebigen Telefon aus führen oder Privatgespräch ohne PIN Nummer vom eigenen Telefon aus führen
  2. Projektgespräch mit Projektnummer von einem beliebigen Telefon aus führen
  3. Festlegen / Ändern eines Kennworts für die Verwendung von Privatgesprächen
  4. Detaillierte Liste aller Privat- bzw. PIN-Gespräche des aktuellen Monats
  5. Detaillierte Liste aller Privat- bzw. PIN-Gespräche des Vormonats
  6. Detaillierte Liste aller Dienstgespräche des aktuellen Monats (nur bei Privatgesprächen)
  7. Detaillierte Liste aller Dienstgespräche des Vormonats (nur bei Privatgesprächen)
  8. Löschen der Kennung eines falsch eingeleiteten PIN-, Privat- oder Projektgesprächs
  9. Anzeige von statistischen Auswertungen für das eigene IP Phone (nur verfügbar für Cisco IP Telefonen mit größeren, hochauflösendem Displays z.B. IP 8961)

Bitte beachten
Bevor sie mit den XML Diensten arbeiten können muss der AlwinPro Webserver gestartet sein. (Start -> Programme -> AlwinPro -> Webserver). Der AlwinPro Webserver kann auch als Windows Dienst gestartet werden.

Einstellungen am Cisco Unified Communication Manager

Melden Sie sich als Administrator am Unified Communication Manager an
Rufen Sie Feature -> Cisco IP Phone Service auf
führen Sie "Add a new IP Phone Service" aus

Im Call Manager muss ein Service mit der URL des AlwinPro/Anna4 XML Service eingetragen werden. Die URL lautet:
http://<IP-Adresse des AlwinPro Web Servers>/xml/index.xml


Speichern Sie die Einstellungen damit die weitern Parameter eingestellt werden können.
Die Option „Enterprise Subscription" sollte nur verwendet werden wenn dieser Dienst allen Ip Phones im Unternehmen automatisch zugeordnet werden soll.


Es gibt zwei mögliche Parameter die verwendet werden können. Sinnvollerweise kann der Eine oder der Andere verwendet werden. Hierzu muss man festlegen ob man das Feature Privatgespräche oder PIN Gespräch (Privatgespräche mit PIN-Nummer) verwendet (siehe Kapitel 6.3) möchte.

Wird das Feature Privatgespräche (ohne PIN-Nummer) verwendet (siehe Kapitel 6.3), so muss ein Parameter zur Identifizierung der Nebenstelle eingegeben werden:
Name des Parameters: nst
Bedeutung:
Nebenstellennummer des Teilnehmers, dem die Privatgespräche zugeordnet werden. Der Parameter ist zwingend (required) und muss „nst" genannt werden. Im Normallfall ist dies die erste Telefonnummer (1st Line) der Nebenstelle dem dieser Dienst zugeordnet wird.

Wird das Feature PIN Gespräch (Privatgespräche mit PIN-Nummer) verwendet (siehe Kapitel 6.3), so kann ein entsprechender Parameter eingegeben werden:
Name des Parameters: pin
Bedeutung:
Pin Nummer der die Privatgespräche zugeordnet werden die von diesem Apparat geführt werden. Der Parameter ist nicht zwingend muss wenn er verwendet wird jedoch „pin" genannt werden. PIN Gespräche können auch ohne diesen Parameter verwendet werden. Genutzt werden kann dies um einer Nebenstelle eine „feste" PIN Nummer voreinzustellen.

Nachdem die Parameter eingerichtet wurden muss der Dienst den entsprechenden Nebenstelle zugewiesen werden. Unter Device -> Phone -> Find wird eine Liste der IP Phones angezeigt. für die der Service dann aktiviert werden kann.



Klicken Sie auf das IP Phone für das der Dienst aktiviert werden soll.


Klicken sie auf subscribe/unsubscribe Services


Wählen Sie den entsprechenden Dienst aus und drücken Sie „Next"

Danach müssen die entsprechenden Parameter eingetragen werden. (z.B. die Nebenstellennummer für den Parameter nst. (required) oder die voreingestellte PIN Nummer.
Wird das Feature Privatgespräche (ohne PIN-Nummer) verwendet (siehe Kapitel 6.3), so muss ein Parameter zur Identifizierung der Nebenstelle eingegeben Im Normallfall ist dies die erste Telefonnummer (1st Line) der Nebenstelle dem dieser Dienst zugeordnet wird. Die Eingabe ist zwingend. (required)


Über Subscribe wird die Einstellung des Dienstes Im CUCM abgeschlossen.
Der Dienst kann von jetzt ab an dem eingestellten IP Phone benutzt werden.

 Grundeinstellungen in AlwinPro

Im AlwinPro Modul im Menü Datei -> Programm einrichten -> Grundeinstellungen unter Webzugang -> Einstellungen → Cisco XML-Service können die folgenden XML Einstellungen vorgenommen werden. Für eine Detaillierte Beschreibung der einzelnen Punkte gehen Sie zu den entsprechenden Nummern unter dem Screenshot.


Bedeutung der einzelnen Grundeinstellungen:
1 Kennzeichnung von Privatgesprächen - Durch Eingabe einer PIN-Nummer
Der Anwender muss vor einem Privatgespräch über die XML-Service Taste seines Telefons das Gespräch "Anmelden". Dazu ist eine PIN-Nummer und optional ein Passwort notwendig (siehe Punkt 5). Das Gespräch wird unter der eingetragenen PIN gespeichert. Es kann geprüft werden ob die PIN im AlwinPro Organigramm vorhanden ist (siehe Punkt 6).
2 Kennzeichnung von Privatgesprächen - Durch Auswahl von „Privatgespräch"
Der Anwender muss vor einem Privatgespräch über die XML-Service Taste seines Telefons das Gespräch "Anmelden". Optional ist die Eingabe eines Kennwortes möglich. Die zur Abrechnung notwendige Nebenstelle wurde beim Buchen des Service im Cisco Call Manager festgelegt. (Diese Einstellung bezieht sich auf den Parameter nst im Unified Communication Manager, siehe Kapitel 6.2)
3 Auswertung privater Gespräche - Übersicht Privatgespräche aktueller Monat ermöglichen
Der Anwender kann sich über die XML-Service Taste seines Telefons die Privat- bzw. PIN-Gespräche des aktuellen Monats anzeigen lassen.
Für den Fall das unter Punkt 2 die Privatgespräche ausgewählt wurden können zusätzlich die Dienstgespräche angezeigt werden
4 Auswertung privater Gespräche - Übersicht Privatgespräche Vormonat ermöglichen
Der Anwender kann sich über die XML-Service Taste seines Telefons die Privat- bzw. PIN-Gespräche des Vormonats anzeigen lassen.
Für den Fall das unter Punkt 2 die Privatgespräche ausgewählt wurden können zusätzlich die Dienstgespräche angezeigt werden
5 Sicherheitseinstellungen... - Privatgespräche nur mit Kennwort zulassen
Der XML Service fragt bei jedem Privat- bzw. PIN-Gespräch nach einem Kennwort. Ist diese Option markiert, muss der Anwender vor dem ersten Privatgespräch ein Kennwort festlegen. (Unter Punkt 5 im XML Dienst, siehe nächstes Kapitel) Ist diese Option nicht gesetzt, so kann das Kennwort Feld im XML Dienst am IP Telefon leer bleiben.
6 Sicherheitseinstellungen... - Nur im Organigramm eingetragene PIN-Nummern zulassen (nur bei Auswahl von PIN Gesprächen in Punkt 1 verfügbar)
Ist diese Option markiert, werden nur PIN-Nummern akzeptiert, die im Organigramm angelegt wurden. Ist diese Option nicht gesetzt akzeptiert AlwinPro jede beliebige PIN.
7 Sicherheitseinstellungen... – Kennwort bei PIN Nummern nicht abfragen (nur bei Auswahl von PIN Gesprächen in Punkt 1 verfügbar)
Ist diese Option markiert, wird kein Kennwort bei der Gesprächsanlassung von PIN Gesprächen benötigt
8 Sicherheitseinstellungen... – Maskierung der Rufnummern laut Datenschutzeinstellung
Durch diese Einstellung werden die angezeigten Zielnummern nach den Datenschutzeinstellungen maskiert (z.B. die letzten 4 Stellen werden mit Sternchen dargestellt)
9 Einstellungen für Projektgespräche - Projektgespräche ermöglichen
Ist diese Option markiert, kann der Anwender über den XML-Service dienstlichen Gesprächen eine Projektnummer zuordnen.
10 Synchronisieren der Systemzeiten
Da die Daten für Privat-, PIN- und Projektgespräche und die Daten der CDR Datenbank in AlwinPro/Anna4 zusammengeführt werden, ist es erforderlich, dass AlwinPro/Anna4 ständig die aktuelle Zeit des Call Managers kennt. Geben Sie dazu die IP Adresse des Call Managers in das Eingabefeld ein. AlwinPro greift dann über das SNTP Protokoll auf die Uhr des Call Managers zu. Verwenden Sie mehrere Call Manager, so geben Sie die IP Adresse des Zeitservers ein.

 Test der XML Schnittstelle am Cisco IP Phone

Rufen Sie über die Service-Taste des XML-Telefons den abonnierten AlwinPro Service auf.

Die angezeigten Optionen sind abhängig von den in den Grundeinstellungen (siehe Kapitel 6.3) getroffenen Festlegungen.
Haben Sie in den Grundeinstellungen festgelegt, dass ein Kennwort benutzt werden muss, so ist vor dem ersten Pin/Privat Gespräch ein Kennwort unter dem Menüpunkt Kennwort ändern festzulegen

Zusätzliche Einstellungen für die UC-Analytics

Zur Nutzung der UC-Analytics gibt es zusätzliche Einstellungen die vorgenommen werden können

Voice-Mail

Um Anrufe, die auf der Voice Mail landen, als Voice-Mail Gespräche auswerten zu können, müssen die Durchwahlen der Voice Mail Box in der Datenaufnahme eingetragen werden.

Zusätzliche Einstellungen für die Auswertung von Sammelgruppen

Die UC-Analytics bietet zusätzliche Auswertungen für im CUCM definierte Sammelgruppen. Damit die Sammelguppen als solches ausgewertet werden können müssen zum einen in den Grundeinstellungen diese Auswertungen grundsätzlich aktiviert werden und zum anderen müssen die Sammelgruppen als solche in der UC-Analytics bekannt gegeben werden. Ansonsten werden die Sammelgruppen Rufnummern wie normale Nebenstellen Rufnummern verarbeitet. 

Einstellungen in den Grundeinstellungen

Die Auswertungen müssen in den UC-Analytics Grundeinstellungen zunächst aktiviert werden um sie nutzen zu können


Zu beachten
Da bei der Abholung der Daten über die Datenquelle die CDRs bereits interpretiert werden, ist es wichtig die Sammelgruppen in der UC-Analytics einzurichten und die entsprechenden Optionen bei der Verarbeitungslogik zu setzen, bevor die CDRs über die Datenaufnahme abgeholt werden.

Ini‐Keys einrichten

Über Ini‐Keys kann die Verarbeitungslogik bzgl. den Sammelgruppe‐Auswertungen umgeschaltet werden. Die Ini Keys werden in der Datei AlwinPro.ini eingetragen. Die Datei befindet sich im AlwinPro Installationsverzeichnis (z.B. C:\Program Files\Aurenz\UCAnalytics) unter dem Verzeichnis „System".
Es gibt 2 Optionen:

  • StatHP2Direktanrufe= Ist dieser Eintrag gesetzt, werden direkte Anrufe auf Agenten deren Sammelgruppe zugeteilt. Die Nebenstellen der Agenten müssen dann unter „Sammelgruppen einrichten" angegeben werden (s. Sammelgruppen einrichten)
  • StatHP2VarianteB= Ist dieser Eintrag gesetzt, werden bei Konferenzen einzelne Call Legs zusammengefasst. Die Dauer der Konferenz entspricht somit der Summe der Gesprächsdauer aller Teilnehmer (s. Abschnitt Konferenzen).

Die weiteren Einstellungen können dann in der UC-Analytics unter Datei -> Programm einrichten -> Sammelgruppen vorgenommen werden.

Einrichten von Sammelgruppen

Über den Menüpunkt „Programm einrichten →Sammelgruppen -> Sammelgruppe einrichten" definieren Sie die Sammelgruppe und alle benötigten Parameter: Vornebenstelle, HuntPilot, Email‐Adresse des Verantwortlichen Teamleiters.



Ist die Option „Direktanrufe auf Agenten dessen Huntgroup zuordnen" aktiv (Ini‐Key StatHP2Direktanrufe), müssen hier noch zusätzlich die Nebenstellen der Agenten einer Huntgroup angegeben werden.
Für die Agentenauswertung müssen die Nebenstellen der Agenten bekanntgegeben werden. Dabei spielen die zugehörigen Huntgroups keine Rolle. Die Liste der Agentennebenstelle wird vom Programm dynamisch mit den Nebenstellen erweitert, die als Agenten bei der Interpretation der CDRs ausgemacht werden (Nebenstelle, die im CDR Feld „Finally Called" eingetragen ist).

Zusätzliche Einstellungen für AlwinPro Hotel/Care

Um bei der Verwendung von AlwinPro Hotel/Care die Berechtigung bei einem CheckOut senken zu können wird im CallManager die Calling Search Space Einstellung verändert. Im Normalfall werden 2 Calling Search Spaces definiert einer mit dem Status „intern" solange ein Zimmer/Nebenstelle nicht verwendet wird und einer mit dem Status „extern" der nach einem CheckIn zu externen (weltweiten) Gesprächen berechtigt. AlwinPro verändert den Calling Search Space auf der Line und nicht auf dem device.
Wie die Einstellungen im CallManager und im AlwinPro Hotel/Care vorzunehmen sind wird im Folgenden anhand eines exemplarischen Beispiels erklärt.
Weitere Informationen zur Bedienung der Hotelfunktionen finden Sie auch im AlwinPro Handbuch auf der AlwinPro Installations- CD.

Einstellung für den Calling Search Space im CUCM

Partition einrichten

  • Melden Sie sich als Administrator im CallManager an
  • Rufen Sie Call Routing  Class of Control  Partition auf
  • führen Sie "Add new" aus falls noch keine entsprechenden Partitionen vorhanden sind



Legen Sie 2 neue Partitionen an
z.B. PartitionIntern und PartitionExtern
Einrichten des Calling Search Spaces

  • Rufen Sie Call Routing  Class of Control  Calling Search Space auf
  • führen Sie "Add new" aus



Legen Sie 2 neue Calling Search Spaces an
z.B. CSSIntern und CSSAll
Für CSSIntern wird dann nur die Partition „PartitionIntern" ausgewählt
Für CSSAll werden alle vorhandenen Partitionen ausgewählt hier z.B. „PartitionIntern" und „PartitionExtern"
Jeder wählbaren Nummer (z.B. Amt, Nebenstellen) wird nun einer Partition zugeordnet. Ist im Calling Search Space nicht die Partition mit der Nummer zur Amtsholung enthalten kann nicht ins öffentliche Netz telefoniert werden, das Telefon ist gesperrt. Die Partitionseinstellungen der Nummern werden beispielsweise im Route Pattern oder in der Directory Number Configuration vorgenommen. Als Beispiel wird hier eine Zusammenfassung der Einstellungen anhand des Route Plan Reports (zu finden unter dem Menüpunkt Call Routing) gezeigt.


Einrichten eines Administrators zur AXL Verbindung
Der User der die AXL Befehle ausführt (hier Administrator) muss im Cisco Unified Communication Manager die Berechtigung „Standard AXL API Access" zugewiesen sein (unter User Management  Application User)

Einstellungen für Hotel/Care in AlwinPro

Grundeinstellungen
In AlwinPro Hotel/Care unter Datei  Programmeinrichten  Grundeinstellungen  Hotelmodul können die Hotelspezifischen Einstellungen von AlwinPro eingerichtet werden.
Die wichtigsten Einstellungen sind

  • Zimmer einrichten
  • Berechtigungsumschaltung aktivieren
  • Kontostandüberwachung

Zunächst müssen die Rufnummern festgelegt werden die für die Hotel/Patienten Zimmer verwendet werden sollen.





Des Weiteren kann eine Berechtigungsumschaltung beim CheckIn und CheckOut durchgeführt werden. Die Kontostands Überwachung und die Berechtigungsumschaltung kann auch deaktiviert werden.

Es kann ein Schwellwert für die Kontostandüberwachung eingetragen werden. Bei Aktivierung der Berechtigungsumschaltung wird die Leitung beim Erreichen des Schwellwertes gesperrt.

Für den CUCM sind maximal die hier gezeigten Einstellungen möglich. D.h. Aktivierung von Voice-Mailboxen, Weckrufen und Zimmerstatus sowie die Passworteingabe für die Berechtigungsumschaltung ist mit dieser Anlage nicht möglich.
In den weiteren Einstellungen lassen sich die Formulare und die Ordner für die Belegkopien festlegen. Falls Abrechnungsmodul und Datenaufnahme nicht auf den gleichen Rechner installiert sind, kann hier die IP Adresse der Datenaufnahme eingetragen werden.
Das Kassenjournal listet alle Ein- und Auszahlungen der (Bar-) Kasse auf.
Das Buchungsjournal bietet eine Übersicht über die von den Gästen/Patienten gebuchten Umsätze. Sie können dieses Journal verwenden, um zum Beispiel eine Umsatzübersicht für die Steuer zu erstellen.
Weitere Einstellungsmöglichkeiten entnehmen sie bitte dem Handbuch.
Einstellungen der Datenquelle
Für die AXL Verbindung zum CallManager ist es notwendig unter dem Punkt Zeitfenster in der Datenaufnahme die Intervalle der einzelnen Wochentage auf Standverbindung einzustellen.

In der Datenaufnahme müssen die Zugangsdaten zur AXL Schnittstelle des Cisco CallManagers festgelegt werden um eine Berechtigungsumschaltung zu ermöglichen.
Zusätzlich wird festgelegt zwischen welchen Calling Search Spaces umgeschaltet wird. Hier ist es wichtig, dass die Bezeichnungen der CSS exakt mit denen übereinstimmen die im CallManager festgelegt wurden.
In dem Punkt Partition wird eingetragen zu welcher Partition die Nebenstellenummern der Zimmer gehören. Alle Nummern der Zimmer müssen sich in einer Partition befinden wenn kein eindeutiger Rufnummernplan besteht.
Die Verbindung zur AXL Schnittstelle kann über den Button „Test" ausprobiert werden

Jabber Custom Tab für AlwinPro

AlwinPro unterstützt nun die „XML-Services" im Jabber-Client. D.h. ähnlich wie auf den XML Telefonen kann nun im Jabber-Client folgendes ausgeführt werden:

  • Kennzeichnung von Privat-/PIN-/Projekt-Gesprächen
  • Auswertung von Privat-/Dienstgesprächen
  • Analysen anzeigen


Konfiguration

Die Konfiguration im Jabber-Client erfolgt hierbei über Custom-Tabs. Dies sind „Benutzerdefinierte Registerkarten", welche im Jabber-Client konfiguriert werden können und zusätzliche Funktionalität bereitstellen.

Allgemeine Konfiguration eines Custom-Tab

1. Im Jabber-Client im Menü den Punkt „Datei -> Neu -> Benutzerdefinierte Registerkarte" wählen.

2. Im Dialog für die „Benutzerdefinierte Registerkarte" nun die Verbindungsparameter zum AlwinPro
eintragen (näheres zur „Seiten-URL" finden Sie weiter unten).

3. Es erscheint ein zusätzlicher „Custom-Tab" in der Leiste links.

Hinweis
Wenn der „Custom-Tab" wie im Bild oben dargestellt (ohne roten Rahmen) erscheint, dann hat schon mal grundsätzliche die Verbindung mit AlwinPro funktioniert.
Sollte hingegen eine Weltkugel erscheinen, dann stimmt die Verbindung noch nicht und das Icon konnte nicht abgerufen werden.
4. Über diesen „Custom-Tab" kommen Sie nun auf die Login-Seite für den AlwinPro Dienst.


5. Nach dem korrekten Login erscheint eine Seite mit den möglichen Funktionen, welche ausgeführt
werden können.

Hinweis
Die Darstellung kann abweichen, abhängig davon, welche Funktionalität in AlwinPro freigeschaltet bzw. konfiguriert ist.
6. Hier können Sie nun die entsprechenden „Kacheln" anklicken und die Funktionalität ausführen.

Betriebsarten (Seiten-URL)

AlwinPro unterstützt, abhängig von den Anforderungen, unterschiedliche Betriebsarten. Diese bestimmt, wie die „Seiten-URL" bei der Konfiguration der „Benutzerdefinierten Registerkarte" eingetragen werden muss.

Betriebsart A

Bei der Seiten-URL wird der Eintrag http://<AlwinPro-Server>:<Port>/phoneservice/login.html eingetragen. Dies bewirkt, dass beim Aufrufen des AlwinPro Custom-Tab nach Nebenstelle/PIN und dem Passwort gefragt wird.

Betriebsart B

Bei der Seiten-URL wird der Eintrag http://<AlwinPro-Server>:<Port>/phoneservice/login.html?nst=<Nebenstelle> eingetragen. Hierdurch wird nun nur noch nach dem Passwort gefragt (die Nebenstelle ist ja schon bekannt).

Betriebsart C

Bei der Seiten-URL wird der Eintrag http://<AlwinPro-Server>:<Port>/phoneservice/login.html?username=${UserID} eingetragen. Die Nebenstelle(n) wird mittels AXL vom CUCM abgefragt und dem Anwender zur Auswahl angeboten.
Die Nebenstelle(n) wird mittels AXL vom CUCM abgefragt und dem Anwender zur Auswahl angeboten.
WICHTIG:

  • Der Parameter „${UserID}" muss genau so in der URL angegeben werden. Dieser wird dann vom Jabber entsprechend ersetzt.
  • Bei dieser Betriebsart muss zusätzlich in den Grundeinstellungen ein AXL-Zugang konfiguriert werden. Dieser Punkt ist im AlwinPro unter „Datei -> Programm einrichten -> Grundeinstellungen" und dort unter „Webzugang -> XML-Service" zu finden. Auf der Seite „Einstellungen Cisco XML-Service" gibt es einen Button „Jabber Einstellungen" welcher einen Dialog für die AXL-Parameter darstellt.


Hinweis
Im CUCM muss ein „Application User" angelegt werden, welchem als „Access Control Group" die Gruppe „Standard CCM Super Users" zugeordnet werden muss.

Dynamic Teams

Die Dynamic Teams erlauben das dynamische Ein-/Ausbuchen aus Sammelgruppen. Ausserdem ist die Administration der Zugehörigkeit zu Sammelgruppen möglich.

Voraussetzungen

Um die Dynamic Teams in Verbindung mit dem CUCM nutzen zu können müssen einige Voraussetzungen bestehen. Speziell wird davon ausgegangen, dass ein „Cisco IM&Presence Manager" (im Folgenden CUPS genannt) installiert/konfiguriert und mit dem CUCM verbunden ist. Dies beinhaltet auch eine Anbindung an ein AD (Active Directory) über welches sich End-User authentifizieren können.

Da die Sammelgruppen im CUCM sehr flexibel eingesetzt/konfiguriert werden können, gehen wir von folgenden Vorbedingungen aus:

  1. Eine HuntList ist immer eindeutig einem HuntPilot zugeordnet.

Anmerkung: Da wir sonst einen Teilnehmer nicht aus einer definierten Sammelgruppe ein-/ausbuchen können.

  1. Eine LineGroup darf NICHT in mehreren HuntList als 1. LineGroup verwendet werden (siehe auch nächsten Punkt).

Anmerkung: Auch hier hätten wir wieder das Problem, dass wir einen Teilnehmer nicht aus einer definierten Sammelgruppe aus-/einbuchen könnten.

  1. Wir betrachten nur die 1. LineGroup innerhalb einer HuntList.

Anmerkung: Ansonsten hätten wir das Problem, dass wir die Zuordnung zur LineGroup mit verwalten müssten.

  1. Wir betrachten nur die 1. Line eines Devices. D.h. nur die 1. Line wird beim Ein-/Ausbuchen der LineGroup zugeordnet/entfernt.
  2. Wir betrachten nur EndUser, welche das Flag „Enable User for Unified CM IM and Presence (Configure IM and Presence in the associated UC Service Profile)" haben. Ausserdem muss die UserId „gültig" sein (d.h. es muss ein „@" vorhanden sein oder dies wird durch eine Einstellung mit der Domäne erweitert).


Allgemeine Funktionsweise

AlwinPro nutzt zur Kommunikation mit dem CUCM die AXL Schnittstelle. Darüber werden die Sammelgruppen (HuntPilot, HuntList und LineGroup) abgerufen, sowie die die End-User. AlwinPro verwaltet dann die Zuordnung der End-User zu den Sammelgruppen und fügt beim Ein-/Ausbuchen den entsprechenden End-User (bzw. Directory-Numbers) der Sammelgruppe zu (bzw. entfernt diesen).
Die End-User werden aufgrund der User-ID verwaltet. Hierbei speichert sich AlwinPro diese Information inklusive der Domäne (z.B.: „alina.solo@aurenz.de"). Sollten im CUCM die End-User ohne die Domäne gespeichert sein, so muss die Domäne im Sammelgruppen-Manager (siehe „End-User: Domäne") konfiguriert sein.
Der Presence-Status wird vom CUPS abgerufen (über SOAP) bzw. AlwinPro startet einen HTTP-Server und registriert diesen beim CUPS. Status-Änderungen werden dann vom CUPS an den AlwinPro mittels eines HTTP-Aufrufs mitgeteilt.

Konfiguration in AlwinPro

Sammelgruppen-Manager

Im Sammelgruppen-Manager werden (in einem extra Dialog) die Zugangsdaten für den CUCM und CUPS konfiguriert.

Bedeutung der einzelnen Felder (soweit erforderlich):

  1. Zugangsdaten zum Communication Manager (CUCM): Hier wird die IP-Adresse und Port des CUCM angegeben. Zusätzlich ist ein ApplicationUser zu definieren (wird im CUCM konfiguriert), welcher mittels AXL auf die Konfiguration zugreifen und auch Änderungen vornehmen darf.
  2. Zugangsdaten zum Presence-Server (CUPS): Hier wird die IP-Adresse und Port des CUPS angegeben (im Standard läuft der „Presence Web Service" auf dem Port 8083 wir unterstützen im Moment nur die HTTPS-Variante). Zusätzlich muss ein ApplicationUser angegeben werden (dieser wird im CUCM konfiguriert) und wird benötigt, um sich am CUPS mittels „Presence Web Service" anzumelden. Der ApplicationUser muss die Berechtigungen „Third Party Application Users“ und „Admin-3rd Party API" haben. Zusätzlich wir ein EndUser benötigt. Der EndUser wird benötigt, um sich über Status-Änderungen benachrichtigen zu lassen. Die EndUser-Domäne ist dann nötig, wenn die EndUser ohne „Domäne" im CUCM gepflegt werden. Da wir (auch der CUPS) die EndUser mit der Domäne verwalten, muss diese dann hier in diesem Fall angegeben werden.
  3. Daten des AlwinPro-Servers. Hier muss die IP-Adresse des AlwinPro-Rechners und ein Port angegeben werden. Mit diesen Daten startet der AlwinPro-Dienst einen HTTP-Server um über Status-Änderungen vom CUPS informiert zu werden. D.h. der CUPS muss diesen IP-Adresse/Port erreichen können.

Grundeinstellungen

In den Grundeinstellungen kann die Authentifizierung für den CUCM konfiguriert werden.
Dazu ist unter „WebServer -> Benutzer Authentifizierung -> CUCM Authentifizierung" die Konfiguration vorzunehmen (ACHTUNG: Diese Authentifizierung kann nicht gleichzeitig mit LDAP bzw. SWYX verwendet werden).Hier gibt es die Möglichkeiten:

  • Passwort lokal verwalten

Die Kennwörter werden im AlwinPro verwaltet.

  • Passwort gegen den CUCM prüfen

Die Authentifizierung erfolgt über den CUCM.
In diesem Fall wird mittels UDS von AlwinPro eine Anfrage an den CUCM zur Authentifizierung gerichtet. Hiermit ist es möglich, dass die EndUser über ein AD in den CUCM importiert werden und die Authentifizierung über den CUCM am AD erfolgt.

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  1. Import des Dokuments "H:\TK-Anlagen\Cisco\Anschlussbeschreibung\20181203 CUCM Anbindung_Marketing.docx"